Die Jagt nach den besten Köpfen

In einem meiner Lieblingsblogs habe ich heute einen wirklich sehr interessanten Beitrag gelesen: “Die Jagt nach den besten Köpfen (Teil 1)”. Er handelt davon, dass Firmen es versäumen Mitarbeiter ausreichend zu qualifizieren (gerade im IT Bereich tödlich), nicht hinreichend auf die Zukunft vorbereitet sind und warum bei jeder Entlassungswelle nicht nur die vermeintlich schlechteren Mitarbeiter gehen.

Der Artikel hat mir sehr gefallen, weil mir Herr Rimbach damit aus der Seele spricht. Ich teile seine Meinung und würde gerne noch einen Punkt hinzufügen. In meinen Augen fehlt nämlich noch der Faktor Gehalt in seiner Ausführung.

Bei jeder Entlassungswelle geht es denen die bleiben dürfen an die Kohle. Diese beißen aber die Zähne zusammen, denn eigentlich sind sie froh bleiben zu dürfen, ob des Wissens, dass sie eher zweite Wahl sind.

Doch diese Freude hält nur bedingt an. Wenn es einem ans Geld geht ist halt eben doch Schluss mit lustig. Hurra, wir haben einen unzufriedenen, unmotivierten Mitarbeiter mehr. Doch was, wenn es der Branche wieder besser geht, was wenn der Markt sich dreht, vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt? Dann trifft es besagte Unternehmen besonders hart, denn die Unzufriedenen gehen dann als erstes. Mit dem verbleibenden Personal ist kein Krieg mehr zu gewinnen.

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